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Briefe/Päckchen/Pakete nach Kuba senden (Gelesen: 27743 mal)
Antwort #60 - 28. August 2018 um 19:37

Esperanto   Offline
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Kartdriver99 schrieb am 28. August 2018 um 16:28:
Nächstes ist jetzt exakt eine Woche unterwegs und bei Correo de Cuba noch nicht gelistet!

Vermutlich liegt es im Frachtzentum am Frankfurter Flughafen. Wie aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich, wurde zuletzt eine Sendung am 21.08. von dort nach Havanna mitgenommen. Einige meiner Sendungen der vergangenen 2-3 Wochen warten dort schon seit dem 14.08. auf die Verladung. Es sind also bereits 14 Tage vergangen nachdem sie vom internationalen Logistikzentrum Frankfurt der Deutschen Post dort zur Beförderung nach Havanna weitergereicht wurden.

Kommen sie in Havanna an, werden sie sogleich von der Correo de Cuba gelistet (Receptionado) und in deren Sendeverfolgung (Rastreador de envíos) nach Eingabe der dt. Sendenummer ausgewiesen.

...
 

Saludos Esperanto
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Antwort #61 - 10. September 2018 um 10:46

Santiaguero   Offline
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Kann ich ein Netzteil für ein MacBook Pro mit Int. Paket (1kg) versenden und kommt es auch durch den Cuban. Zoll?

Hat da jemand Erfahrung?

 
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Antwort #62 - 10. September 2018 um 20:34

Esperanto   Offline
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Nein, der kubanische Zoll macht keine Probleme. Die Sendung als "Brief International" der Deutschen Post (1 kg = 7 Euro) sollte als Einschreiben (zzgl. 2.50 Euro) versandt werden. Dann kommt sie an und kann bis zum Zielpostamt (vermutlich S.d.C.) verfolgt werden. Mit einer Laufzeit von 6-8 Wochen ist zu rechnen.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #63 - 10. September 2018 um 21:54

Santiaguero   Offline
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Cubalibre

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Danke, dann werde ich es versuchen und berichten.

In Santiago wurde das Original 3x versucht zu reparieren. War jedes Mal nur kurzfristig ein Erfolg.
Sendungsverfolgung klappt gut in Cuba.
 
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Antwort #64 - 11. September 2018 um 04:34

cubaanfänger   Offline
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Hat zwar nur indirekt was mit dem Thread zu tun, aber erwähnen möchte ich es dennoch.

In Kuba gehen die elektrischen Dinge viel schneller kaputt als hierzulande. Vor allem wegen der Stromschwankungen.

Daher habe ich meiner Ex schon ewig gepredigt, das Netzteil zum aufladen des Handys nur dann in die Steckdose zu stecken, wenn Sie ihr Gerät aufladen will und nicht 24/7 das Netzteil in der Steckdose lassen soll. Eben weil Netzteile es nicht mögen Stromspitzen zu bekommen.

Und es ist natürlich nur eine reine Vermutung von mir, dass das kubanische Stromnetz ( oft Oberleitungen)  gegen Gewitter/ Blitzschlag auch nicht so gut geschützt ist als hierzulande. Laut lachend

Tja, hat nicht viel genutzt, zumindest im Urlaub hing ihr Netzteil laufend an der Dose, trotz Stromabschaltungen/Gewitter und dem Wiederhochfahren des Stroms inklusive Stromspitzen. ( was weniger mit der Spannung zu tun hat als vielmehr mit der Frequenz. Ein guter Bekannter von mir, seines Zeichens Elektroingenieur hat mir mal einen Vortrag gehalten, wobei ich 90% vergessen habe, aber gemerkt habe ich mir, dass bei Stromausfall ich die Netzteile von der Dose abziehen soll. Bei Geräten ohne Netzteil wie Herd, Kühlschränke oder Lampen spielt es kaum eine Rolle)

Nebenbei verbrauchen Netzteile auch dann Strom, wenn kein Gerät zum aufladen dranhängt. Zwinkernd

Persönlich ist mir noch kein Trafo ( Netzteil) abgeraucht. Ihr ist es in 4 Jahren 3 mal passiert.
Zum Glück sind mittlerweile die Netzteile genormt und man braucht nicht mehr Originale zu kaufen. Ein Netzteil mit USB Stecker kostet keine 10€ mehr.
Da ist defacto der Postversand teurer als das Netzteil.

Saludos Smiley
 
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Antwort #65 - 16. Dezember 2018 um 15:35

r.bost   Offline
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wenn ich das richtig verstanden habe ist ab nächstes Jahr der Versand von Waren in Briefen verboten.


Ab dem 1.1.2019 können nur Dokumente in Briefen ins Ausland versandt werden. Für den Warenversand können Geschäftskunden die Warenpost International nutzen, Privatkunden stehen die Produkte von DHL Paket zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs. https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/haeufige-fragen.html#Warenpo...


r.
 
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Antwort #66 - 16. Dezember 2018 um 16:52

Santiaguero   Offline
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Ja, es wird doppelt so teuer für ein 1kg päckchen mit DHL

DHL Päckchen International                    
min. 15 x 11 x 1 cm
max. L + B + H = 90 cm
(keine Seite länger als 60 cm)      bis 2 kg      16,00      online 15,89

Post-DHL ist sehr unzuverlässig im Versand innerhalb D.

• Post-DHL Express mit Zustellung um 10.00 Uhr nächster Tag, kam erst 5 Tage später an! Gut war, es kostete nichts da DHL die gesamten Kosten übernahm für den Versand!

• 2tes Post-DHL Express Paket am Donnerstag mit Expresszustellung Freitag im Laufe des Tages, kam erst am Dienstag an. Auf das Geld warte ich noch!

Wer also umsonst ein Post-DHL Express innerhalb D versenden will, kann Glück haben und es geht! Durchgedreht
 
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Antwort #67 - 16. Dezember 2018 um 19:03

Esperanto   Offline
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r.bost schrieb am 16. Dezember 2018 um 15:35:

Ja, eindeutig: Der "Brief International" für die Versendung von Waren wird in 2 Wochen abgeschafft. Ein schwerer Rückschlag.

War doch der 1-kg-Brief International der Deutschen Post für 7,00 € + 2,50 € Einschreibegebühr die bevorzugte Transportmöglichkeit für Geschenke nach Kuba seit deren Einführung im Jahr 2014. Hinzu kam, dass seit dem vergangenen Jahr der Verlauf der Einschreibesendungen online verfolgt werden konnte. Mit einer einzigen Ausnahme sind alle meine bisher in diesem Jahr versandten 392 "Briefe" angekommen. Die Laufzeit betrug im Mittel 6 Wochen. In Einzelfällen 4, jedoch maximal 8 Wochen. Der Versand erfolgte als Luftpost, wobei die meiste Zeit am Flughafen Frankfurt verloren ging.

Jetzt bleibt als Alternative -wie vor 2014- das DHL-Päckchen bis 2 kg für 16,00 € (Onlinefrankierung 15,89 € + Einschreiben 4,00 €). Seinerzeit waren sie als "Massengüter" eingeordnet. Sie wurden per Schiff nach Kuba transportiert, nachdem der im Hafen bereitgestellte Container voll war und verladen wurde. Die Laufzeit von 2-3 Monaten war entsprechend länger, der Versand als Einschreiben nur bei Online-Frankierung möglich. Das sind aber nicht die einzigen Nachteile.

Zusätzliche Nachteile ergeben sich bei der Verpackung. So ist es möglich eine 1-kg-Sendung, soweit es sich um Kleidungstücke einschließlich Schuhe usw. handelte, in einfachen, leichten Folienbeuteln zu verpacken. Bei schweren Päckchen wird man eher Kartons mit einem Gewicht von ca. 200 - 300 gr. benötigen. Der größte Nachteil ergibt sich aber aus den kubanischen Zollbestimmungen. Sendungen mit einem Wert bis 30 CUC/USD sind vom Zoll befreit, wobei für die Erfassung des Wertes bei vermischten, üblichen Gebrauchsgegenständen (Misceláneas) 20 CUC pro kg angesetzt wird. Folglich sind nur Sendungen bis 1,5 kg zollfrei, für 2-kg-Sendungen jedoch eine Gebühr von 10 CUC fällig.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #68 - 17. Dezember 2018 um 18:01

r.bost   Offline
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aber schau mal wenn Du mehr als 5 Briefe im Quartal verschickts dann geht auch noch mit https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/warenpost-international.html
must dich nur als Geschäftkunde registrieren.

r.
 
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Antwort #69 - 17. Dezember 2018 um 19:53

Esperanto   Offline
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Ja, das hab ich gesehen, auch die Erfordernis der Registrierung als Geschäftskunde. Das ist aber kein Problem, obwohl ich purer "Privatier" bin, hatte ich mich mal in deren Online-Shop als "Geschäftskunde" registriert und bekomme seitdem regelmäßig deren Katalog mit nutzlosen, überteuerten Artikeln. Benötigt wird die Registrierung für die Online-Frankierung, die für den Versand der "Warenpost International" erforderlich ist. Auch die 5-fache Versendung im Quartal sehe ich nicht als Problem, da dies schlicht nicht zu prüfen und auch nicht einklagbar ist.

Kuba ist noch nicht auf der Liste jener Länder, in welche die "Warenpost International" anstelle des "Brief International" künftig verschickt werden kann. Das kann aber noch kommen, ebenso wie die angekündigte Neufassung "AGB Brief International 2019", die sich dann erübrigt hat. Bin mal gespannt, inwieweit man in der Postfiliale Anfang kommenden Jahres auf der Höhe der Zeit ist. Jedenfalls versuche ich meinen Vorrat an Briefmarken und Einschreibelabel bis dahin aufzubrauchen.

Eigentlich ist der Sinn der Änderung nicht zu verstehen und sehr ärgerlich. Wie kann sich die Deutsche Post erlauben, gewerbliche Warensendungen gegenüber jenen der Privaten zu bevorzugen, indem sie den Versand von Geschenken verbietet? In Kuba hat dies zur Folge, dass Geschenke von den Empfängern, die eh nichts haben, zu verzollen sind, gewerblichen Versendern aber die zollfreie Einfuhr per 1-kg-Warenpost-Sendungen ermöglicht.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #70 - 19. Dezember 2018 um 20:31

Esperanto   Offline
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Hab mich verguckt. Meine bisherige Registriernummer als "Geschäftskunde" reicht für die eFiliale, nicht aber als Kunde der "Warenpost". Die ist nämlich 10-stellig. Meine bisherige hatte nur 6 Stellen. Jetzt hab ich die richtige 10-stellige bekommen. Werde demzufolge von der Deutschen Post AG ab sofort auch als Kleindealer akzeptiert, obwohl es mir allein darum geht, dass meine Geschenkpäckchen in Kuba nicht verzollt werden. Ist der Zoll zu hoch und kann nicht bezahlt werden kann, dann kommen sie nämlich zahlungspflichtig zurück, wenn man nicht bereit ist sie den Zöllnern zu überlassen.

Warum die Post den Versand von Waren im "Brief International" verbietet, ist mir weiterhin schleierhaft. Habe dieser Tage lange nachgedacht, was die Post dazu veranlasst haben könnte. Einen Grund gibt es offenbar nicht. Hinweise, die man im Internet zu lesen bekommt, sind alle nicht plausibel. Trotz der Möglichkeit des Versandes als "Warenpost" der Deutschen Post und "2-kg-DHL-Päckchen", werden ich meine Sendungen nach Kuba Anfang kommenden Jahres weiterhin als "Brief International" versenden. Diese Leistung wird seitens der Deutschen Post auch künftig bis zu einem Gewicht von max. 2 kg angeboten. So die Preisliste der Deutschen Post mit Stand: 01.01.2019. Was hat man sich bei der Post wohl dabei gedacht? Wer schreibt denn schon so einen langen Brief?

Abändern werde ich aber meine Zollinhaltserklärung CN22. Hatte ich bisher den Inhalt detailliert aufgeführt, so muss sich der kubanische Zoll mit der immer gleichen Deklaration "Miscelaneas" künftig zufriedengeben. Was die Deutsche Post betrifft, so hat sie sich vom Inhalt fern zu halten. Soweit davon keine Gefahr ausgeht, geht sie dieser ja nun wirklich nichts an. Insofern bin ich schon neugierig auf die Begründung im Fall einer Rücksendung.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #71 - 05. Januar 2019 um 15:17

Esperanto   Offline
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Liebe Forumsmitglieder,

ich habe gerade die Petition 'Einführung der Versandart Warensendung International für PrivatkundInnen' unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht.
Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

Link zur Petition

Vielen Dank!
 

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Antwort #72 - 10. Januar 2019 um 16:13

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Esperanto schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:31:
Trotz der Möglichkeit des Versandes als "Warenpost" der Deutschen Post und "2-kg-DHL-Päckchen", werde ich meine Sendungen nach Kuba Anfang kommenden Jahres weiterhin als "Brief International" versenden.

Mit viel Krampf und noch mehr Zeitaufwand bei den von mir in den letzten Tagen ausprobierten, unterschiedlichsten Versand- und Frankierungsformen, klappt es jetzt offenbar mit der "Warenpost". Jetzt vorzugsweise als „Warenpost International M“ bis max. 1 kg, damit der Empfänger in Kuba keinen Zoll zu zahlen hat. Voraussetzung war, dass ich zum „Geschäftskunden“ mutierte. Genau das war mein Problem der vergangenen Tage, weil ich mich immer wieder in meinem Privatkunden-Account einloggte, aus der Unkenntnis, dass ich jetzt 2 Accounts bei der Post habe. So bin ich immer wieder im Kreis rotiert, als ich das „Harmonised Label“ ausdrucken wollte.

Auch in der Postfiliale müssen sie sich auf die neue Situation noch einstellen. Seit Jahresanfang wurden meine Sendungen mit den verschiedenen Formen der Registrierung fehlerhaft oder wegen Unkenntnis der Handhabung gar nicht bei der Einlieferung gescannt. Auch der Einlieferungsnachweis -soweit ich einen erhielt- war sehr unterschiedlich. Schon optisch. Neben der bisherigen Größe wie beim "Brief International" in Form eines Kassenbons, gab es bei der "Warenpost International -Tracked" einmal einen Kassenbon, dann wieder einen DIN A4 - Ausdruck. Viel mehr stand da auch nicht drauf. Heute hat man neben dem "Harmonised Label" mit Strichcode sogar ein weiteres, kleineres Label mit einem zusätzlichen Strichcode auf die Sendung geklebt.

Hoffentlich kommen die „Correos de Cuba“ bei ihrer zuverlässigen, vorbildlichen Sendeverfolgung damit zurecht, wenn sie gleich mehrere Strichcodes zum Scannen zur Auswahl haben.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #73 - 11. Januar 2019 um 00:14

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Esperanto schrieb am 05. Januar 2019 um 15:17:
habe gerade die Petition 'Einführung der Versandart Warensendung International für PrivatkundInnen' unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht.

Ich denke schon, dass es Sinn macht, diese unverschämte Abzockerei des Vorstandes der Deutschen Post AG nicht hinzunehmen. Da haben sie kürzlich die Erhöhung des normalen Briefportos von der Bundesnetzagentur nicht genehmigt bekommen, weil sie offenbar nicht gerechtfertigt werden konnte. Sie wurde nämlich damit begründet, dass der Briefversand abgenommen habe. Ihre Investitionen müssten sich rentieren. Auch wurde die Vorgabe des Weltpostvereins vor 2 Jahren genannt, nach welcher dieser eine Trennung von Briefen und Waren empfohlen habe, der man nun mit dem Verbot des Versandes in der bisherigen Form nachkäme. Diese Empfehlung ist sogar nachvollziehbar, war es doch die Deutsche Post, die vor Jahren den "Brief international" bis 2 kg einführte und niemand bis heute begreift, wie ein "Brief" 2 kg schwer sein kann. Statt diese Sendeform lediglich in "Postsendung" umzubenennen, nutzen sie in ihrer Raffgier die unverbindliche Vorgabe des Weltpostvereins als Vorwand, um über die Hintertür an unser Geld zu kommen. Bei Geschäftsleuten ist auf längerer Sicht nichts zu holen, diese würden bald auf andere, günstiger Möglichkeiten ausweichen. Privatleute mit geringeren Versandaufkommen, die auf die traditionelle Post angewiesen sind, sind die geeigneteren, leichten Opfer.

Gäbe es seitens des Vorstandes der Deutschen Post AG mehr Aufrichtigkeit, so würde erkennbar sein, dass es in Wahrheit um die Sicherung ihrer Millionengehälter geht, die sie mit nach Hause nehmen, sie mit anderen Daxvorständen gleichziehen wollen. Deswegen sollten wir nicht gleich gelbe Westen wie unsere Nachbarn in Frankreich anziehen und randalieren. Angemessen sind jedoch Beschwerden. Die Möglichkeit gibt es. Hierzu eine Nachricht der Bundesnetzagentur, nachzulesen im Link zur Unterschriftabgabe im Rahmen der bereits im Beitrag #71 erwähnten Petition:

"Liebe Unterzeichnende,
die Bundesnetzagentur geht im Rahmen ihres Auftrags, eine flächendeckende Grundversorgung mit Postdienstleistungen sicherzustellen, Unregelmäßigkeiten bei der Postbeförderung und -zustellung nach. Ziel ist es, etwaige anhaltende und strukturelle Defizite bei dieser Versorgung zu erkennen und auf eine zügige Abhilfe durch den betroffenen Postdienstleister hinzuwirken.
Seit dem 1. Januar 2019 bietet die Deutsche Post AG den internationalen Versand von Warensendungen in Groß- oder Maxibriefen nicht mehr an. Die Änderungen stützen sich auf Vorgaben des Weltpostvereins zur Verzollung von Waren im Zusammenhang mit E-Commerce. Die Deutsche Post AG kann diese Änderungen ohne vorherige Genehmigung durch die Bundesnetzagentur vornehmen. Der Sachverhalt wird von der Bundesnetzagentur untersucht."


Als jene, die sich um Aufrechterhaltung gewachsener Beziehungen, Unterstützung von Familienmitgliedern und Freundschaften mit Kubanern bemühen, sind wir besonders betroffen. Ergibt sich doch mit der Einstellung der Versandform "Brief International" für unsere Geschenksendungen nicht nur eine mehrfache Erhöhung der Versandkosten, die nunmehr wohl nicht mehr zu tragen sind. Hinzu kommt, dass die Empfänger in Kuba, anstelle der zollfreien Entgegennahme eines 1-kg-Briefes international wegen des höheren Gewichts (DHL-2-kg-Päckchen) künftig Zoll zu entrichten haben. Es sind jene, die eh nichts haben und deswegen künftig auch keine Geschenke mehr entgegennehmen können.

Falls sich jemand auch an die BNetzA wenden will, hier ist die Adresse: verbraucherservice-post@bnetza.de
 

Saludos Esperanto
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Antwort #74 - 13. Januar 2019 um 13:26

Esperanto   Offline
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Esperanto schrieb am 05. Januar 2019 um 15:17:
Liebe Forumsmitglieder,

ich habe gerade die Petition 'Einführung der Versandart Warensendung International für PrivatkundInnen' unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht.
Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

Link zur Petition

Vielen Dank!

Wie steht es mit der Unterzeichnung der Petition? Niemand hier im Forum sollte sich darauf verlassen, dass sich schon jemand findet, der ihm seine Sachen nach Kuba mitnimmt. Womöglich noch als Übergepäck für 20 €/kg und möglicher Probleme beim Zoll.
 

Saludos Esperanto
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