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Hurrikansaison 2017 (Gelesen: 133115 mal)
Antwort #60 - 21. September 2017 um 08:48

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 21. September 2017 um 08:27:
@ Tata, die 23 kg zusätzlich kommen zum bestmöglichen Zeitpunkt. Smiley

Aber nicht für Edelweiss!
Deren Transportkapazitäten sind begrenzt und derzeit sehr gefragt. Oder werden die dringend benötigten Hilfsgüter etwa per Schiff nach Kuba verschickt? 
 

Saludos Esperanto
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Antwort #61 - 21. September 2017 um 10:26

cubaanfänger   Offline
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Ich nehme an, dass die UN die 1600 Tonnen Hilfsgüter per Schiff von USA aus nach Havanna transportiert.
Dauert auch nur ein Tag und einfliegen wäre deutlich teuerer.
Die Verteilung erfolgt hoffentlich über eine erweiterte Libreta.

Saludos
 
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Antwort #62 - 21. September 2017 um 10:37

Esperanto   Offline
Administrator

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Wir wissen es nicht. Vielleicht haben die USA nach dem gemeinsam erlittenen Irma-Debakel Verständnis, dass die Blockade Kubas nicht mehr angemessen ist.
Vielleicht will sich aber auch die WHO mit Sitz in Genf für die von Kuba geleistete Hilfe weltweit, wie beispielsweise in Afrika bei der Ebola-Epedemie, revanchieren und sendet Medikamente, an denen es in Kuba mangelt und vom kubanischen Zoll auch in normalen Zeiten durchgewunken werden.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #63 - 21. September 2017 um 11:11

presidente del CDR   Offline
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@ Esperanto
Guten Morgen!
ich habe mir mal die Mühe gemacht und kurz bei Edelweiss angerufen, weil es mich persönlich interessiert hat.
Tata hat recht, die Fluglinie bietet bis zum Jahresende 23 KG kostenloses Zusatzgepäck nach Kuba an um Hilfsmittel, auch Lebensmittel, mitzunehmen.

 
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Antwort #64 - 21. September 2017 um 11:17

cubaanfänger   Offline
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Cubalibre

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Also Embargo hin oder her, wenn die Vereinten Nationen humanitäre Hilfe beschließen, wird jedes Embargo zumindest für die Hilfeleistung aufgehoben.

@ presidente de CDR  Smiley

Saludos
 
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Antwort #65 - 21. September 2017 um 11:46

Esperanto   Offline
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presidente del CDR schrieb am 21. September 2017 um 11:11:
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und kurz bei Edelweiss angerufen, ...... die Fluglinie bietet bis zum Jahresende 23 KG kostenloses Zusatzgepäck nach Kuba an um Hilfsmittel, auch Lebensmittel, mitzunehmen.

Das ist erfreulich. Allen Informanten sei Dank.

Gestern hatte ich -auf Tatas Beitrag hin- bei Conder über deren Kontaktformular Sonderreservierung hinsichtlich deren Regelungen für die Beförderung von Spenden und Hilfsgütern angefragt. Trotz Zusage einer baldigen Antwort habe ich bisher noch keine bekommen. Vielleicht sollte ich besser auch anrufen, weil ihnen eine schriftliche Antwort zu schwer fällt. Sie würden sich ja festlegen.

Vielleicht antworten sie aber nur anerkannten, gemeinnützigen Einrichtungen mit Spendenaufruf (wie Deutsch-kubanische Freundschaftsgesellschaft) oder gar der UNO bzw. deren Unterorganisationen etc., um anhand der Menge "Sondertarife" auszuhandeln, unterstellen anderen aber, sie wollten als Trittbrettfahrer die Gelegenheit aus Eigeninteresse nutzen. Auf der Condor-Internetseite zur Beförderung von Spenden und Hilfsgütern ist zu lesen: "Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Mehrgepäck auch dann nicht kostenfrei befördern können, wenn es sich hierbei um Spenden handelt."
 

Saludos Esperanto
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Antwort #66 - 21. September 2017 um 12:18

Tata   Offline
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@presidente del CDR: Danke für deine Mühe und Bestätigung!
 
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Antwort #67 - 23. September 2017 um 11:07

Esperanto   Offline
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Esperanto schrieb am 21. September 2017 um 11:46:
Gestern hatte ich -auf Tatas Beitrag hin- bei Conder über deren Kontaktformular Sonderreservierung hinsichtlich deren Regelungen für die Beförderung von Spenden und Hilfsgütern angefragt.

Und heute die Antwort bekommen. So wie sie zu erwarten war. Nachfolgend, der Vollständigkeit halber:

...
 

Saludos Esperanto
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Antwort #68 - 24. September 2017 um 07:16

cubaanfänger   Offline
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Hier ein weiterer interessanter Artikel.
( Quelle ist Granma / Cubadebate also ein offizielles staatliches Organ)

https://amerika21.de/2017/09/185640/hilfe-fuer-kuba-hurrikan

Zitat:
"Durch den Hurrikan Irma sind Kuba große materielle Schäden entstanden. Für den Wiederaufbau von Gebäuden und der Wiederinstandsetzung der Infrastruktur benötigt das Land ausländische Hilfe."

Ich bin gespannt auf die ersten Reiseberichte.
Meines Wissens nach ist es das erste Mal, dass Kuba zugibt, dass sie alleine nicht zurecht kommen.

Saludos
 
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Antwort #69 - 24. September 2017 um 14:16

Tata   Offline
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Es ist wiklich toll, wie die ganze Welt hilft. Ich würde nie Geld überweisen, da die Familie Castro nicht noch mehr Geld in die eigene Tasche wirtschaften muss... Es ist auch traurig, das die Hilfsgüter nicht gratis an die Cubaner weitergegeben werden sondern vom Staat verkauft werden.
 
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Antwort #70 - 24. September 2017 um 23:15

cubaanfänger   Offline
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Cubalibre

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Ich tendiere fair zu bleiben. Von allen Diktatoren der Welt, sind die Castros noch am humansten.

Klar dass die nicht am Hungertuch nargen.

Aber sie stopfen sich auch nicht die Taschen voll, wie andere Diktatoren, die dann in der Schweiz Millionen auf privaten Konten haben.

Das die Verteilung der Hilfsgüter nicht kostenlos ist finde ich auch nicht gut.

Wo bitte ist da der Gedanke von  Sozialismus/ Gerechtigkeit?

Es sollte doch der Witz des Regime sein, diese Kluft von Arm und Reich zu überwinden.

Saludos

P.S. @ Tata wenn du in Nueva Gerona bist, bzw. vor hast dort deine entspannten Urlaubstage zu verbringen, solltest du Klaus Hildebrand kennen lernen. Er ist dort Taxifahrer ( Privataxista) und kennt sich super gut aus. Er lebt dort seit 1989 auf der Insel.
Telefon: 005352616270.

Es wäre nett Grüße aus Frankfurt am Main auszurichten. Er weiß dann schon von wem es kommt.
 
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Antwort #71 - 25. September 2017 um 11:18

Don vom malecon   Offline
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Ich habe eben mein spendenkoffer gratis bei der edelweiss aufgegeben, einfach anrufen und es wird vermerkt, gab keine probleme am check in. Bis 23kg und one way.  Mfg don
 
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Antwort #72 - 25. September 2017 um 18:09

Esperanto   Offline
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Vom Thema abweichende Antworten wurden in dieses Thema verschoben.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #73 - 29. September 2017 um 20:17

cubaanfänger   Offline
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Cubalibre

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Hier mal ein Zitat einer " tendenziell linken Publikation" die normalerweise Kuba eher durch " die rosarote Brille" sieht:

Der Hurrikan »Irma« hat auf Kuba verheerende Schäden und Verwüstungen hinterlassen. Wie ist die Situation dort gut zwei Wochen nach Durchzug des Wirbelsturms?

Die Auswirkungen dieses Hurrikans waren für Kuba in der Tat verheerend. Insbesondere die Nordküste ist betroffen. Trotz der umfangreichen Schutzvorkehrungen, für die das Land immer sorgt und auch international gelobt wird, ist diesmal sehr viel Substanz der Infrastruktur zerstört worden. Das betrifft Schulen, Krankenhäuser, Stromleitungen und vor allem die Landwirtschaft. Ein Großteil der Ernte ist verloren. Dadurch steht Kuba im Moment vor enormen Aufgaben, und es ist noch nicht gelungen, alle Schäden, die in der Elektrizitäts- und Telefonversorgung entstanden sind, zu beheben.

Hier der Link:

https://www.jungewelt.de/m/artikel/319058.ein-gro%C3%9Fteil-der-ernte-ist-verlor...

Saludos
 
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Antwort #74 - 30. September 2017 um 08:47

presidente del CDR   Offline
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Guten Morgen,

leider ist es wohl auf Kuba nicht zu einer optimalen Verteilung der Spenden gekommen.
So wurden in einigen Orten die Hilfsgüter wie z.B. Kleidung nicht an Bedürftige verschenkt sondern verkauft.
Die Tochter von Ernesto Chè Guevara hat sich wohl auch um die faire Verteilung der Hilfsgüter bemüht und kritisiert, dass in einigen Orten die Spenden nur gegen Bezahlung ausgehändigt werden.
Allerdings ist das nach ihrer Kritik geändert worden.
 
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