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Auch in Kuba macht derzeit das Wetter nicht mit (Gelesen: 1466 mal)
29. Mai 2018 um 20:43

Esperanto   Offline
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Dass es seit Tagen in Kuba so stark regnet, der reguläre Tagesablauf beeinträchtigt wird, darüber hat mir meine Cubana schon geschrieben und sich damit abgefunden. Gestern musste sie ihre Mutter zum Zahnarzt in der Provinzhauptstadt Sancti Spiritus begleitet. Sie ist immer noch nicht zurück in Trinidad. Steht jetzt am Ufer des Rio Higuanojo und Agabama, kann nicht nachhause, vertreibt sich die Zeit mit Bilderverschicken und schreibt: "Cruce prohibido!"  Niemand darf die Brücke überqueren.

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Saludos Esperanto
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Antwort #1 - 30. Mai 2018 um 00:33

cubaanfänger   Online
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Tja, das Wetter hier in Frankfurt ist zur Zeit besser als in Kuba ( speziell in Ciego de Avila, wo sich gerade mein Freund befindet)

In den nächsten 5 Tagen nur Regen.

https://www.google.de/search?hl=de-DE&oe=utf-8&safe=images&q=wetter+ciego+de+avi...

Naja, da werden wenigstens die Stauseen mal wieder voll und es gibt mehr Wasser für die Haushalte.
Allerdings ist ein Kubaurlaubstag wo es regnet suboptimal, oder anders gesagt, zu Hause regnet es billiger.

Im letzten Jahr musste meine Ex- Novia mit Ihrer Mutter nach Santa Clara, wegen einer Hüft-OP.
Obwohl es in Ciego de Avila eine Uniklinik gibt. Dummerweise sind alle kompetenten Fachärzte auf Mission.

Saludos
 
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Antwort #2 - 30. Mai 2018 um 09:34

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 30. Mai 2018 um 00:33:
In den nächsten 5 Tagen nur Regen.

Jetzt ist erst mal Havanna dran.
...

In der Provinz Sancti Spiritus und Ciego de Avila sieht es momentan besser aus. Erst am Tagesbeginn, wenn es wieder hell ist, ziehen vom Süden die nächsten Regenwolken heran. Ob das Hochwasser am "Rio Agabama" bis dahin zurückgeht, ist unwahrscheinlich. Eine weitere Mail über den Verbleib meiner Korrespondentin habe ich inzwischen nicht erhalten. Sie wird doch nicht ertrunken sein? Vielleicht ist nur der Akku ihres "Moviles" leer.

Gestern am Abend hat es bei mir (ca. 150 km Luftlinie nördlich von Frankfurt) geblitzt und auch gedonnert. Nach vielen Wochen kam endlich mal Wasser, wenn auch nur in gefrorener Form als Eiswürfel, vom Himmel herunter. Gott sei Dank, vielleicht wird mein Rasen wieder grün.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #3 - 30. Mai 2018 um 16:53

cubaanfänger   Online
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Vom Auswärtigen Amt gibt es eine Reisewarnung für Kuba.
Im Moment scheint es schwierig zu sein vom Oriente nach Havanna zu kommen.

Saludos
 
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Antwort #4 - 30. Mai 2018 um 18:43

Santiaguero   Offline
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Der Regen ist aus dem Westen Cubas davon geweht worden, siehe aktuell die letzten 4 Stunden:

https://www.meteoblue.com/de/wetter/vorhersage/woche/havanna_kuba_3553478
 
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Antwort #5 - 31. Mai 2018 um 13:32

Esperanto   Offline
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Esperanto schrieb am 30. Mai 2018 um 09:34:
Ob das Hochwasser am "Rio Agabama" bis dahin zurückgeht, ist unwahrscheinlich

In Kuba geht das aber relativ schnell. Die Flüsse sind nicht lang, das Einzugsgebiet, in welchen der Starkregen niedergeht, nicht allzu weit entfernt. Hört der Regen auf, dauert es nicht lange bis der Wasserspiegel sinkt. Jedenfalls konnte meine Freundin gestern den Fluss überqueren, zu Hause duschen und heute nacht ausschlafen.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #6 - 31. Mai 2018 um 17:55

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Der Sturm war jedoch nicht so ohne.
16.000 Menschen wurden evakuiert.
64 Häuser sind zerstört.
Einige Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Hier der Artikel:

http://www.reisereporter.de/artikel/4167-ueberflutungen-auf-kuba-16-000-menschen...

Ich glaube unser Kubaman ist gerade in der Gegend und mein Freund ist gerade in Ciego de Avila.

Mal sehen was die berichten.

Saludos
 
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Antwort #7 - 31. Mai 2018 um 19:13

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 31. Mai 2018 um 17:55:
Einige Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Hier der Artikel:

http://www.reisereporter.de/artikel/4167-ueberflutungen-auf-kuba-16-000-menschen...

Bei der im Link wiedergegebenen, einstürzenden Brücke handelt sich offenbar um jene bei Zaza del Medio, ca. 8 km nordöstlich von Sancti Spiritus.

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Saludos Esperanto
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Antwort #8 - 01. Juni 2018 um 16:33

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Bei den außergewöhnlich kräftigen Regenfällen in Kuba im Mai dürfte es in den nächsten Wochen nicht an Mücken und Moskitos mangeln.

Die Leute, die im Juni und Juli  Kuba besuchen, sollten beim Mücken-/Moskitoschutzmittel besser etwas mehr mitnehmen.

Saludos
 
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Antwort #9 - 01. Juni 2018 um 21:16

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 30. Mai 2018 um 00:33:
Naja, da werden wenigstens die Stauseen mal wieder voll und es gibt mehr Wasser für die Haushalte

Die Granma sieht es ähnlich
...
und schreibt:

Auch wenn die übermäßigen und anhaltenden Regenfälle besonders die der letzten Tage mit den äußeren Wolkenfeldern des subtropischen Sturms Alberto in Zusammenhang stehen, waren bis gestern bereits die 242 vom inhr verwalteten Stauseen zu 87,4% ihrer Gesamtkapazität mit über 7,9 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllt, eine Zahl, die es für den Monat Mai in mehr als 25 Jahren nicht gegeben hat und wovon auch eine große Anzahl unterirdischer Flussläufe profitiert. Bedauerlicherweise verursachten diese Regenfälle schwere Überschwemmungen und beachtliche Schäden unter anderem bei Wohnungen, der Straßeninfrastruktur, der Landwirtschaft und an Brücken.

TALSPERRE ZAZA ANGEFÜLLT
Trotz der Tatsache, dass ihre sechs Schleusen am Samstag ab 11 Uhr geöffnet waren, erreichte die Talsperre Zaza gestern 100 Prozent ihrer Konstruktionskapazität von 1 020 Millionen Kubikmetern und schwoll weiterhin exponentiell an. Dies verdeutlicht das Ausmaß der Niederschläge, die in diesem Teil des Landes infolge des Durchgangs des Sturms Alberto gefallen sind.
Quellen der Provinzdelegation des Nationalinstituts für Wasserressourcen bestätigten, dass als Teil der Strategie, die Talsperre kompensiert zu halten, durch die Schleusen des Cayajaná bis zum Montagmittag 170 Millionen Kubikmeter Wasser geflossen waren, die Zuflüsse jedoch weitaus größer waren.
Angesichts dieses Geschehens waren gestern mittag mehr als 8 800 Menschen aus mehreren Gemeinden in verschiedene Evakuierungszentren und Familienhäuser gebracht worden, da deren Wohnorte infolge der heftigen Regenfälle und infolgedessen über die Ufer getretenen Flüsse überflutet waren.
Die Intensität der Niederschläge und Unterspülungen unterbrachen die Zentrale Landstraße an mehreren Punkten, wie es auch mit in den Norden und Süden führenden Straßen der Fall ist. So ist die die Gemeinde Yaguajay von der Provinzhauptstadt abgeschnitten und die Ortschaft FNTA in Trinidad ist vom Fluss Agabama überschwemmt.
Nachbarn der Gemeinde Zaza del Medio haben per Telefon bestätigt, dass die Brücke, die diese Stadt mit der Provinzhauptstadt verbindet, in den frühen Stunden des gestrigen Nachmittags eingestürzt ist.
Messungen an der hydrometrischen Station von Paso Ventura, in der Gemeinde Cabaiguán, ergaben, dass der wichtigste Fluss in der Provinz und einer der größten im Land eine Tiefe von 16,60 Metern erreichte, einer der größten dort je gemessenen Werte.


...

Also alles in Ordnung, wären da nur nicht die Nachbarn der Gemeinde Zaza del Medio. Denen sollte man künftig die Telefone abklemmen.

 

Saludos Esperanto
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Antwort #10 - 02. Juni 2018 um 06:14

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Man muss ja kein Prophet sein um zu wissen, wenn es regnet gibt es mehr Wasser. Laut lachend
Rudimentäres Denkvermögen ist für eine solche Schlussfolgerungen völlig ausreichend. Zwinkernd
Da sich die Parteizeitung natürlich vor der Veröffentlichtung eines Artikels, sich verschiedene Genehmigungen einholen muss, kann es schon mal vorkommen, dass Offensichtliches erst 2-3 Tage später gedruckt wird.

Es ist nur bedauerlich, dass es aktuell kaum Infos gibt, welche Routen von Ost nach West noch befahrbar sind.

Ich habe gestern versucht Kontakt mit meinen Freund in Ciego per SMS aufzunehmen. Leider bislang habe ich keine Rückmeldung.

Hoffentlich strandet er nicht und verpasst seinen Rückflug.
( gleiches gilt für unseren Kubaman)

Saludos
 
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Antwort #11 - 02. Juni 2018 um 09:34

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 02. Juni 2018 um 06:14:
Man muss ja kein Prophet sein um zu wissen, wenn es regnet gibt es mehr Wasser.

Diejenigen, die die Staubecken bewirtschaften, sollten dies auch vorausschauend tun. Die Brücke wäre vermutlich nicht eingestürzt, wären die sechs Schleusen der Talsperre nicht zum ungünstigsten Zeitpunkt geöffnet worden. Offenbar Tage zu spät, als dass das Staubecken zum Ausgleich der Hochwasserspitze hätte genutzt werden können.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #12 - 02. Juni 2018 um 11:42

Esperanto   Offline
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cubaanfänger schrieb am 02. Juni 2018 um 06:14:
Es ist nur bedauerlich, dass es aktuell kaum Infos gibt, welche Routen von Ost nach West noch befahrbar sind.

Ich habe gestern versucht Kontakt mit meinen Freund in Ciego per SMS aufzunehmen. Leider bislang habe ich keine Rückmeldung.

Hoffentlich strandet er nicht und verpasst seinen Rückflug.

Schreib ihm, er soll cool bleiben. In Deutschland ist es nicht besser.
 

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Antwort #13 - 02. Juni 2018 um 12:29

cubaanfänger   Online
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Naja, 5 Stunden Stau auf " einer von vielen"  Autobahnen ist vielleicht nicht ganz vergleichbar mit " die einzig verfügbare " Autobahn ist nicht befahrbar.

Bestimmt wären die Schäden reduziert worden, wenn der Chef einer Talsperre auch eigenständige Autorität gehabt hätte und selber bestimmen könnte, Wasser abzulassen.
Vermutlich musste er aber sich Genehmigungen holen und seine Vorgesetzten mussten sich ebenfalls Genehmigungen einholen und so was verzögert halt notwendige Handlungen.

Menschen wie Petrow gibt es im Sozialismus zu wenig.

Hier:https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow


Ansonsten hat sich, dem Klimawandel sei Dank, das monatliche Verhältnis von Kuba und Deutschland von 3 zu 9 ( 3 Monate in Deutschland sind besser, nämlich Juli, August und September zu  9 Monate in Kuba sind besser) verschoben nach 5 zu 7 .

Zumindest dieses Jahr war bereits der Mai in Deutschland besser als in Kuba, im Juni werden wir voraussichtlich weniger Mücken haben und in etwa gleiche Temperaturen und im Hochsommer ist es in Deutschland eh besser.

(Wintersportler würden vermutlich  diese Einschätzung von mir noch weiter verschieben, da ich jedoch mal in den schweizerischen Alpen einen bösen Skiunfall hatte, habe ich von Schnee die Nase voll und ein Blick auf meine jährlichen Heizkosten macht mir die kalte Jahreszeit auch nicht sympathischer) Traurig

Saludos
 
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