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Neues aus Kuba (Gelesen: 8077 mal)
08. Juni 2018 um 10:04

cubaanfänger   Offline
Global Moderator
Cubalibre

Beiträge: 2396
*****
 

Gestern habe ich mit meinem Freund telefoniert der gerade nach 6 Wochen Kuba ( Ciego) zurück gekommen ist.

Kurzes Update:

Von den 6 Wochen hat es 4 Wochen geregnet. Teils 16-18 Stunden täglich. weinend

In staatlichen Restaurants gibt es nur Heineken Bier. Traurig
Nur in paladares ( natürlich gegen Aufpreis) gibt es Cristal und Bucanero.

Die früheren 24 Stunden Restaurants ( Ditu, rapido, usw.) schließen jetzt ( zumindest in Ciego) um Mitternacht.

Er hatte den Eindruck, dass die Kubaner immer korrupter werden.

Seine Novia wurde aus der alten Wohnung heraus geschmissen und musste umziehen. Offensichtlich gibt es neuerdings doch die Möglichkeit in Kuba Mietern zu kündigen.

Da er in Kuba ein Haus kaufen möchte, hat er sich erneut Informiert. Er findet, dass die Hauspreise zur Zeit utopisch hoch sind.

Auf der Rückfahrt von Ciego nach Havanna war die Autobahn wieder befahrbar, jedoch waren die Acker rechts und links der Autobahn überflutet. Was sicherlich den Ernteerträgen nicht gut tut.

Soviel in Kürze was es neues gibt.


Saludos
 
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Antwort #1 - 09. Juni 2018 um 13:14

cubaanfänger   Offline
Global Moderator
Cubalibre

Beiträge: 2396
*****
 
Eine kleine Anekdote am Rande, meine Casa lag bei meinem letzten Besuch in Ciego gegenüber des Ditu( ein 24 Stunden Imbiss mit Snacks und Getränken)

Mein Freund sagte, mein Wohnzimmer ( das Ditu) wurde überschwemmt.

Zur Erklärung: Als ich vor 5 Jahren zuletzt in Ciego war, habe ich viel Zeit im Ditu verbracht.

Da ich viel weniger Schlaf brauche als meine Ex-Novia habe ich oft schon meinen Kaffee am morgen und meinen Frühschoppen dort genommen und auf meine damalige Novia gewartet, bzw. auf meinen Freund der ca. 100 m weiter damals gewohnt hat. Nach wenigen Tagen hat sich ein hübscher Mischlingshund zu mir gesellt. Meistens Ihm oder Ihr zu liebe ( ich weis nicht ob es ein er oder sie war)  habe ich mir dann was zum essen bestellt. Da ich in Kuba eher weniger Appetit habe bekommt der Rest der Hund. Interessant war, selbst wenn andere Gäste etwas zu essen hatten, ist mir der Hund nicht von der Seite/ Tisch gewichen.

Ein schönes Erlebnis.

Schon Interessant, dass nicht die Novia mich über reden konnte wenigstens etwas zu frühstücken ( ausser Kaffee und Saft) sondern ein hübscher Hund.

Irgendwie war Novia zu doof, mir ein gesundes Frühstück " schmackhaft " zu machen. ( oder zu faul!!)

Saludos
 
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Antwort #2 - 22. Mai 2020 um 18:55

Esperanto   Offline
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Um Kuba nicht aus den Augen zu verlieren: Ein aktuelles Bild aus Trinidad zum Anklicken:

...

Cola para el pollo


Edit:

.... und anschließend noch die erhaltene Nachricht:

Von: K...a <k....l@nauta.cu>
An: R...... <r.....@yahoo.de>
Gesendet: Freitag, 22. Mai 2020, 18:24:32 MESZ
Betreff: Re: Actualidades


Hola R...,
me han informado en estos momentos, que a partir del día 6 del próximo mes, ya abrirán las fronteras.
Estoy en la cola para el pollo.
Beso
 

Saludos Esperanto
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Antwort #3 - 24. Mai 2020 um 15:22

Esperanto   Offline
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In Trinidad - Anstellen für Speiseöl


...

Cola para el aceite



Von: K....... <k....l@nauta.cu>
An: R....... <r.....de>
Gesendet: Sonntag, 24. Mai 2020, 14:51:37 MESZ
Betreff: Cola para el aceite.

 

Saludos Esperanto
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Antwort #4 - 19. September 2020 um 23:28

Esperanto   Offline
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Beiträge: 3007
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Trinidad aktuell

Gesendet: Samstag, 19. September 2020, 22:35:22 MESZ
Betreff: Colas

...    ...


Und der zugehörige Kommentar:

Te diré que desde las 4:00 am estoy en la cola para comprar el aceo personal y en estos momentos, acabo de llegar a mi casa 🏡, un sol in resistible, pero no había de otra manera. Te enviaré las fotografías para que veas una parte de la cantidad de personas. Esto es increíble, que manera de nosotros los cubanos pasar trabajo.

Ahora voy a dormir
😴, estoy casi muerta 💀, que día más caliente y agotador.


 

Saludos Esperanto
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Antwort #5 - 22. November 2020 um 13:22

Esperanto   Offline
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Unblock Cuba



Die niedrigen Zahlen in Kuba sind nicht vom Himmel gefallen


...

Die Eindämmung der Coronapandemie in der sozialistischen Inselrepublik und der Kampf gegen die US-Blockade.
Ein Gespräch mit Hans-Peter Weymar, einem Unterstützer von Unblock Cuba und dem Fragesteller Volker Hermsdorf


Volker Hermsdorf:

Kubas nördlicher Nachbar USA verzeichnet mit über 11,4 Millionen nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten mehr Fälle als Kuba Einwohner hat. Wie sicher fühlen Sie sich auf der Insel?

Hans-Peter Weymar:

Im Moment geschützter als in Deutschland. Die Zahl der Neuinfektionen lag in den letzten Tagen in Havanna – immerhin eine Stadt mit 2,1 Millionen Einwohnern – zwischen null und elf. Sonntag wurden zwei neue Fälle registriert, am Montag kein einziger und am Dienstag elf. Im ganzen Land beträgt die Zahl der bisher bestätigten Coronafälle 7.704, von denen 131 an oder mit dem Virus gestorben sind. Damit nimmt Kuba, was die Eindämmung der Pandemie betrifft, weltweit einen Spitzenplatz ein. In meiner Heimatstadt Hamburg haben sich von knapp 1,9 Millionen Einwohnern bis Anfang der Woche 21.076 infiziert, allein am Dienstag kamen 424 Fälle hinzu. Da fühle ich mich hier natürlich sehr sicher.


Volker Hermsdorf:

Wie war dieser Erfolg möglich?

Hans-Peter Weymar:

Wie das kubanische Gesundheitssystem es geschafft hat, die zwischenzeitlich auch hier erhöhten Infektionszahlen wieder herunterzudrücken und das Pandemiegeschehen in den Griff zu bekommen, scheint angesichts der vergeblichen Bemühungen anderer Länder fast unglaublich. Meiner Ansicht nach ist dies ein klarer Beweis dafür, dass mit einem nicht am Gewinn orientierten System – auch bei äußerst knappen Mitteln – viel erreicht werden kann. Die niedrigen Zahlen in Kuba sind ja nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis eines staatlichen Gesundheitssystems, in dem Menschen wichtiger sind als der Gewinn. Sie sind auch das Resultat einer durchdachten und gut organisierten Vorsorge, die ich im ersten Halbjahr, bis zu unserer Abreise, selbst erlebt habe. Fast jeden Tag kam ein Arzt oder eine Krankenschwester bei uns und den Nachbarn vorbei und erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand.

..........

...  Mehr ....

 

Saludos Esperanto
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Antwort #6 - 27. November 2020 um 15:13

Esperanto   Offline
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Trinidad ohne Tourismus ist nicht Trinidad


...

Nach einer Lethargie die acht Monate andauerte, die wie acht Jahrhunderte schienen,
beginnt die pittoreske Stadt im Zentrum der Insel erneut dem Tourismus ihre Pforten zu öffnen


TRINIDAD, Sancti Spíritus – Als im März dieses Jahres in Kuba der COVID-19 Alarm just in einem Gästehaus in Trinidad ausgelöst wurde, das eine Gruppe aus der Lombardei kommende italienische Touristen aufgenommen hatte und Tage später das Land, um die Unsrigen zu schützen, die Flughäfen schloss und jegliche touristische Aktivität einstellte, überließen sie viele Eigentümer von Geschäften und mit dem Tourismusbereich verbundene Arbeiter der Stadt der "göttlichen Vorsehung".

... Mehr ...     sowie das Original in spanischer Sprache
 

Saludos Esperanto
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Antwort #7 - 29. November 2020 um 20:28

Esperanto   Offline
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Die heutigen, fast ungekürzt wiedergegebenen Infos aus Trinidad:

Hola R...,

......

En cuanto a los productos, es cierto que todo está más caro, ejemplos:
El arroz de 20 a 25 pesos nacionales cada libra. Los frijoles negros a 50. Los frijoles colorados a 60 peso si lo encuentras.
El aceite muy escaso hasta 100 pesos media libra. El cartón de huevos 7 cuc.
Donde se compra que está, más surtidas las tiendas es en mlc, las colas no faltan para todo. Nose encuentra el pan.

Cuba tiene muy mala la economía, no tenemos de nada.
A partir de diciembre van a subir los salarios a 1000 pesos, pero van a subir todo los productos, ejemplo
La cuota de la libreta para una persona mínimo costaba 25 pesos en moneda nacional ahora costará casi 200 pesos, hay muchas personas que no tienen ni para comer esto nose sabe a dónde va a llegar.

También están tanto una chequera por el bienestar social para aquellas personas que no tienen familiares y son mayores de 60 años .

Aquí en trinidad abrieron ayer y muchos lugares nocturnos, pero no se han visto turistas todavía.

.....

Beso
K....
 

Saludos Esperanto
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Antwort #8 - 30. November 2020 um 05:34

Kartdriver99   Offline
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das war klar, das wegen der weiteren Verknappung der Waren die Preise steigen!
Zum Trost: Dort scheint es noch Bohnen und Reis zu geben, in Havanna z.B. gibt es Reis zur Zeit nur in den "Devisenläden" Und schwarze oder braune Bohnen gar nicht! Selbst für CUC kann man nicht viel kaufen!Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich
 

hasta pronto
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Antwort #9 - 02. Dezember 2020 um 00:00

Esperanto   Offline
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Heute die Mitteilung:
...., continúan subiendo los precios, hoy dieron reunión, en los establecimientos del estado, para cambiar los precios. Por el momento de las bebidas. Ejemplo:
La cerveza cristal y bucanero 1.50 cuc o 35 mn. Las importada 1.75 cuc  o 40 mn. Los refrescos de gas 2.50 cuc o 70 mn. Las cajas de refresco pequeña que costaban, 6.80 cuc, ahora costarán 12 cuc o 300 mn.


Offenbar wird dies nicht einmal von den an Mangel gewöhnten Kubanern so einfach hingenommen:

En la Habana hay en las puertas de las tiendas de mlc una gran vigilancia con policías de las brigadas especiales, porque están tirando piedras a los cristales de las tiendas. No están de acuerdo con esa situación.
 

Saludos Esperanto
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Antwort #10 - 02. Dezember 2020 um 06:41

Kartdriver99   Offline
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Das war auch im letzten Dezember/Januar19/20 schon so, dass vor den Devisengeschäften hohe Polizeipräsenz war, nachdem zuvor massive Proteste, auch mit Gewalt (z.B. besagte Steinwürfe in die Fenster) gab! Schockiert/Erstaunt Jetzt ist die Lage allerdings noch angespannter, wie mir auch meine Verlobte schreibt!
Machen wir uns nicht vor, die Krise ist durch den Ausfall der Einnahmen durch den Tourismus und durch die weitere Verschärfung der US-Sanktionen (ich denke da z.B. an Western Union) weiter eskaliert! unentschlossen
Bleibt zu hoffen, dass unter neuem US-Präsident Biden die Lage wieder besser wird!  AugenrollenAllerdings wird es sicher 1-2 Jahre dauern!  Schockiert/Erstaunt Allerdings an der ewig knappen Versorgungslage wird sich nicht viel ändern, jedenfalls nicht für die EW der Insel! Lippen versiegelt
 

hasta pronto
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Antwort #11 - 11. Dezember 2020 um 15:27

Kartdriver99   Offline
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Habe gerade gelesen, dass der Termin für die "Währungsreform" feststeht!
Es soll der der 1.1.2021 sein!
Hier der besgte Artikel:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/kuba-schafft-doppeltes-w%C3%A4hru...

@Esperanto:
wir hatten diese Thema schon irgendwo behandelt, aber ich hab den Thread jetzt nicht gefunden! Griesgrämig
Gerne bitte dorthin verschieben! Laut lachend
 

hasta pronto
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Antwort #12 - 11. Dezember 2020 um 18:43

Esperanto   Offline
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Schon seit vielen Jahren wurde die Sache mit der Abschaffung der Doppelwährung behandelt. Hier ein paar Links zu den Jahren: 201820162013. Jetzt zum 01.01.2021 ist es endlich soweit.

All zu viel wird sich für uns nicht ändern. Ist aber erwähnenswert und soweit es darüber nicht mehr zu sagen gibt, ist die Plazierung unter "Neues aus Kuba" nicht falsch. Mir fällt im Moment nichts ein, was es hierzu noch mitzuteilen gibt. Nachdem in wenigen Monaten der CUC nur noch eine Erinnerung ist, mach ich mir schon jetzt Gedanken, wie ich all die Pesomünzen künftig in den Griff bekommen werde. Die CUCs waren in Form von Geldscheinen einfach in der Hosentasche unterzubringen. Das Aus- und Anziehen der Hose wird künftig nicht mehr so einfach sein. 
 

Saludos Esperanto
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Antwort #13 - 11. Dezember 2020 um 19:03

jan   Online
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I love YaBB 1G - SP1!
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1x Pinkelngehen kostete doch schon einen Pesoschein. Laut lachend
Wozu noch Münzen?
 
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Antwort #14 - 11. Dezember 2020 um 19:41

Esperanto   Offline
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Stimmt. Alles ist noch nicht durchgedacht. Vielleicht sollten wir doch noch einen neuen Thread aufmachen.
 

Saludos Esperanto
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