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ganz auf Tourismus !?? (Gelesen: 686 mal)
22. Juli 2018 um 17:53

Kartdriver99   Online
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Y pué
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habe ich gerade gefunden:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/pläne-des-neuen-präsidenten-diaz-c...

interessant ist die Tatsache, dass alle Arbeiten von cubanischen Firmen ausgeführt werden sollen!
Da beschleicht mich der Verdacht, dass es wieder so laufen wird, dass die Arbeiter mit CUP bezahlt werden, und da die Investoren aus dem kap Ausland kommen sollen, werden die Rechnungen in US$ geschrieben. Da hinter dem Tourismussektor ja in der hauptsache das Militär steht, wird so wieder Geld in deren Hände und den des Staates fliessen. Für die "normalen" Kubanerinnen und Kubaner bleibt nichts hängen!
Fragt sich, ob dieses Konzept aufgeht! Ich denke eher nicht! Ich sage nur Trump, Handelskrieg, Embargopolitik uswusf!
 

hasta pronto
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Antwort #1 - 23. Juli 2018 um 09:22

cubaanfänger   Online
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Die einzigen Touristenzahlen die für 2018 veröffentlicht wurden besagen, zum gleichen Zeitraum im Vergleich zu 2017 weniger Touristen das Land besucht haben.

Also woher die Annahme kommen soll, das sich die Anzahl der Touristen dieses Jahr erhöhen soll erschließt sich mir nicht.

Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Tagestouristen von Kreuzfahrtouristen erhöht.

Da ein Tagestourist aber z.B. nur 100€ in Kuba ausgiebt, ein Pauschaltourist aber ca. 1000€ und ein Individualtourist ca. 2000€, dann sind die Gesamteinnahmen im Tourismus für Kuba rückläufig.

Kuba ist schlecht beraten zum einen den Individualtourismus zu vernachlässigen und seine Wirtschaft nicht stärker zu diversifizieren. ( z.B. die Produktion von Lebensmittel zu steigern)

Saludos
 
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Antwort #2 - 23. Juli 2018 um 21:04

Kartdriver99   Online
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Y pué
Hamburg

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nun, wie ich an anderer Stelle schon angemerkt hatte, war mein Eindruck im Dez17/Jan18, dass es weniger Touristen in Havanna  und Varadero gab als die Jahre zuvor! Für Guanabo habe ich keine Vergleiche! Das wurde mir auch von vielen Einheimischen bestätigt!
Aber irgendwoher müssen die Zahlen über wachsende Touristenzahlen kommen! Ja OK wenn die natürlich die "Touristenkarten" zählen, sind es vielleicht mehr! Aber der Cubaanfänger schon anmerkte, würde es mehr Sinn ergeben mal die Besuchertage/Tourist auf Kuba als den einen Wert, und die Umsätze/Tourist als den anderen Wert heran zu ziehen, um sich auf einen wirklich wirtschaftlich relevanten Wert zu beziehen! Dann würde man evtl. zu dem Schluss kommen dass die Branche stagniert oder vielleicht schon schrumft. Das würde auch erklären, warum die Vergabe der Lizenzen für die Casa Particulares schwer, wenn überhaupt noch, zu bekommen sind, aus "Angst", dass die Bettenburgen der Militärs nicht mehr ausgelastet sind!
 

hasta pronto
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Antwort #3 - 24. Juli 2018 um 09:34

cubaanfänger   Online
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Weltweit wird der Tourismus nur in Übernachtungszahlen berechnet, nur nicht in Kuba.
Damit kann Kuba seine Zahlen schön rechnen.

Der " Kubahype " ist vorbei.

Wenn der Neue Präsident auf Wachstum im Tourismus setzt, dann muss er auch erzählen wie das gehen soll!
Bessere Infrastruktur?
Neue Angebote? ( z.B. Casinos, Immobilienkauf für Ausländer, usw.)

In Kuba haben sich viele ausländische Investoren eine blutige Nase geholt.
Natürlich gibt es immer wieder Deppen, die es versuchen.
Aber es werden immer weniger.

Die Zeit der Sponsoren ( früher UDSSR und Venezuela) ist vorbei.

Jetzt muss Kuba mal selber was machen!

Meiner Meinung nach ist der eingeschlagene Weg falsch.
In der neuen Reform wurde nur beschlossen was ohnehin bereits Realität ist.
( So ist der Kommunismus " alle bekommen vom Staat was benötigt wird " lange vorbei und der Sozialismus " arme Menschen werden unterstützt " schon lange Realität zumindest zum Teil durch die Libreta, und Autos oder selbst gebaute Häuser werden auch nicht mehr enteignet)

Saludos
 
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Antwort #4 - 28. Juli 2018 um 07:40

Kartdriver99   Online
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Y pué
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Da hielt doch der Raul anlässlich des 26. Juli eine Rede, welche ja eigentlich das Vorhaben vom "neuen" Präsidenten kontrakariert! Oder?
Zitat: "Dennoch gebe es noch viele Probleme, vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet sei die Situation weiter „angespannt“. Die schwache Zuckerrohrernte, deren Rohzuckerertrag in diesem Jahr kaum die 1,2 Millionen Tonnen erreichen dürfte, sowie der schwächelnde Tourismus und ausbleibende Exporte machen der Devisensituation der Insel offenbar schwer zu schaffen. Hinzu kämen die weiterhin kritische Situation des wichtigen Verbündeten Venezuela und die Verschärfung der Blockade unter der Trump-Administration."
hier der ganze Artikel:
https://cubaheute.de/

Ich frage mich, wie man sparen soll, wo es nichts gibt, was man sparen könnte! Ok eine Idee hätte ich:
Müll könnte man sparen, wenn man die Getränke in Pfandflaschen (aus Glas) anbieten würde! Laut lachend Laut lachend Laut lachend
 

hasta pronto
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Antwort #5 - 28. Juli 2018 um 10:45

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Hmm, da habe ich mit meiner Vermutung, dass es mit dem Tourismus nicht so rund läuft vermutlich nicht so ganz daneben gelegen.

Ich denke die Recyclingqoute für Aludosen in Kuba ist ganz gut.

Mehr Sparpotenzial dürfte bei den Militärausgaben sein.

Leider gibt es keine Haushaltsplanung, die veröffentlicht wird.

Vermutlich hat Kuba jedoch weitaus mehr Verteidigungshaushalt ( in % des BIP), als die meisten NATO Staaten die so bei rund 1,5% des BIP liegen.

Aber ich glaube/ befürchte, bevor der Verteidigungshaushalt gekürzt wird, fällt eher die Libreta dünner aus. Griesgrämig

Für Raul Castro als Chef des Militärs, wäre es einfach Geld zu sparen.

Aber gemäß dem Spruch eines Menschen der Hosenträger hat ist es einfacher andere aufzufordern " den Gürtel enger zu schnallen " Laut lachend

Saludos
 
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Antwort #6 - 11. August 2018 um 02:08

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Na das wird wohl dieses Jahr nichts mehr mit 5 Mio. Besuchern.

http://de.granma.cu/cuba/2018-08-10/kuba-ein-friedliches-gesundes-und-sicheres-r...

Kein Wunder in Europa haben dieses Jahr die Leute kein Verlangen nach zusätzlicher Wärme. Laut lachend

Saludos
 
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Antwort #7 - 11. August 2018 um 21:28

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

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Hmm, also meine Definition von Aufschwung ist: es wird mehr und nicht weniger!!!
Wenn man mal die Tagestouristen ( Kreuzfahrtouristen) raus rechnet komme ich grob auf 15% weniger Übernachtungen als 2017. Das vorhandene Datenmaterial ist allerdings nicht sehr belastbar.

Hier der Artikel:

https://www.jungewelt.de/m/artikel/337677.tourismus-in-kuba-boomt-trotz-us-propa...

Zitat
:

"Der Tourismus in Kuba ist weiter im Aufschwung
, obwohl von den USA ausgehend versucht werde, mit negativen Meldungen Stimmung gegen die Insel zu machen"

Saludos
 
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