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So unterschiedlich ist Kuba (Gelesen: 320 mal)
25. Dezember 2018 um 16:25

cubaanfänger   Online
Global Moderator
Cubalibre

Beiträge: 2357
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So unterschiedlich ist Kuba!

Mein Freund kam vor 3 Tagen aus Ciego de Avila zurück und hat mir bestätigt, dass man zwar in den Paladares mehr oder weniger alles bekommen kann ( natürlich gegen einen kleinen Aufpreis) ansonsten sieht die Versorgungslage aber weniger gut aus. ( Bucanero gibt es gar nicht und Cristal ist in wenigen Minuten vergriffen) bleibt nur Importbier.

Mein Freund Klaus in Nueva Gerona schreibt mir, dass alles so ist wie immer. Es gibt Eier, Brot und Bucanero. Ach ja, auch die Cubana fliegt 2 Mal täglich. Das es keine Inlandsflüge gibt ist eine Ente.

Nur sein Auto ist kaputt und es gibt keinen "Schrauber" in Nueva Gerona, der einen Hyundai reparieren kann. Aber wegen seiner deutschen Rente, kommt er auch ohne taxifahren ganz gut über die Runden.

Saludos Smiley
 
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Antwort #1 - 15. Januar 2019 um 10:43

Kartdriver99   Online
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Geschlecht: male
Beiträge: 433
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... mit der Versorgungslage im "Kommunismus" war das schon immer so! Nicht nur auf Kuba!
Aber mein Eindruck ist, dass es von Jahr zu Jahr ausserhalb der "All inclusive" Hotels schwieriger wird sich mit Lebensmitteln (ausser Reis und Bohnen) zu versorgen! Im Raum Havanna und Guanabo z.B. gab es keine Eier, erst ab meiner 3.Woche dort (ich war vom 13.12. bis 10.01. auf der Insel) habe ich welche in den öffentlichen Verkausständen gesehen! Mit Käse war es das gleiche wobei ich den noch in der ersten Woche bekommen habe, dann aber erst wieder am Ende meiner Reise! Tja und Bier, katastrophal!
Nur hin und wieder, war sofort vergriffen, oder nur im "Particular" für das 1,5 fache und mehr zu haben!
Erst kurz vor Silvester gab es wieder ausreichend Bier, aber nur Import (Sol; Presidente; Heinecken und Hollandia) Und mal ganz ehrlich das ist einfach zu teuer (1 + .-CUC/Büchse/Flasche) Da blieb ich dann lieber bei Rum/Cola  Durchgedreht
Ach ja und ich habe das erste Mal auf Kuba echten Schinken kaufen können, allerdings zu einem horrenden Preis (23,30 CUC/lib), aber war mir egal! Fleisch und Geflügel gab es eigentlich ausreichend, aber teuer (für Kubaner) 40 Cup /lib Bistec z.B.! Gemüse ging so, auch wenn in Guanabo z.B. nicht jeder Stand jeden Tag Waren anbot, und man dann hin und wieder wo anders kaufen musste!
Aber als Individualtourist muss man halt damit umgehen, und wenn man hier und da einige Kontakte hat, kommt man ganz gut über die Runden! Zur "Not" geht man dann im Restaurant essen! Man hat ja Urlaub, und da kann der Stress ruhig aussen vor bleiben!
 

hasta pronto
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Antwort #2 - 16. Januar 2019 um 22:41

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

Beiträge: 2357
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Naja, vor 10 Jahren hast du in Kuba außer guten Weißbier ( hochdeutsch: Weizenbier) eigentlich alles bekommen. Zwinkernd( Natürlich für CUC)

Vielleicht liegt es an der Zahlungsmoral von Kuba, dass verschiedene Produkte nicht verfügbar sind. Laut lachend
Vor einiger Zeit habe ich mal gelesen, dass Kuba Rechnungen nicht bezahlt hat. Speziell für die Gerste für Bier. Daher gab es eine Versorgungsproblem. ( Also im Besonderen für Bucanero und Cristal) ich könnte nicht ausschließen, dass dies jetzt auch wieder so ist!
( besser weiß dies natürlich ein Insider der zufällig dort Braumeister war und hier Mitglied ist)

Gibt es etwas in Guanabo was sich positiv entwickelt hat?

Saludos

 
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Antwort #3 - Gestern um 00:05

presidente del CDR   Offline
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Cubalibre

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Beiträge: 27
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cubaanfänger schrieb am 16. Januar 2019 um 22:41:
Naja, vor 10 Jahren hast du in Kuba außer guten Weißbier ( hochdeutsch: Weizenbier) eigentlich alles bekommen. Zwinkernd( Natürlich für CUC)



auch vor 10 Jahren hat man nicht viel mehr bekommen als heute.
Egal ob Lebensmittel oder andere Waren
 
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Antwort #4 - Gestern um 05:52

Kartdriver99   Online
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Y pué
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Beiträge: 433
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@Cubaanfänger
Da fällt mir ein, dass mir von mehreren Seiten gesagt wurde, dass es ein Zahlungsdefizit mit Brasilien gäbe, weshalb auch das Mehl zeitweise knapp war, und dementsprechend auch "Brot" fehlte. Ich denke mir, dass der neue brasilianische Präsident Druck auf Kuba ausüben wollte, und auch nicht mehr mit dem "Dienstleistung gegen Waren-Deal" seiner Vorgänger weitermacht. Es sei darin erinnert, dass die kubanischen Ärzte Brasilien wieder verlassen müssen/mussten!
Das kann natürlich auch auf andere Handelspartner zutreffen. Hinzu kommt sicherlich auch, dass die Unterstützung seitens Venezuelas, seit geraumer Zeit wesentlich geringer ist, als in den Jahren zuvor!
Was Guanabo angeht: Leider nicht unbedingt zum Positiven! Der Zustand der Strassen z.B. wird immer schlimmer, so dass einige Buslinien die Routen ändern mussten!  Ärgerlich
 

hasta pronto
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Antwort #5 - Gestern um 16:57

cubaanfänger   Online
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Cubalibre

Beiträge: 2357
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@ presidente del CDR zumindest war es vor 10 Jahren kein Problem Bucanero ( damals 70 Cent pro Flasche und 80 Cent pro Dose) , Eier, Käse, Ketchup oder Brot zu kaufen. Zwinkernd
Wobei die Liste alles andere als komplett ist. Zum Beispiel kenne ich mittlerweile 3 Strände, wo es früher eine Strandbar gab und heute nicht mehr. (Playa Paraiso auf der Isla de la Juventud, Playa Boca Ciega und Guanabo beide an der Playa del Este)
Das ein Strand ohne Bar " suboptimal " ist, versteht sich von selbst. Ich fliege sicher nicht in die Karibik mit einem Kühlkoffer um an einem Strand ohne Infrastruktur zu sein, um ein gekühltes Importbier zu trinken. Traurig
Wenn es wenigstens Bitburger oder Paulaner Hefeweitzen wäre, könnte ich sogar damit leben, aber diese billige Plörre sollen die Kubaner selber trinken.

Meiner Meinung nach hat sich Kuba in den letzten Jahren nicht positiv entwickelt! Griesgrämig

Da es in Kuba kaum kompetente ökonomische Politiker gibt, wären die gut beraten, mal eine Beraterfirma zu engagieren. Diese sollte allerdings auf Vorkasse bestehen. Laut lachend

@ kartdriver das Hauptproblem in Brasilien war, das Bolsonaro, mit den Ärzten Individuelle Verträge machen wollte, was Kuba natürlich ablehnte.
Daher wurden alle Verträge gekündigt.

Saludos
 
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Antwort #6 - Heute um 05:58

Kartdriver99   Online
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Y pué
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Beiträge: 433
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das mit den Ärzten und Brasilien war/ist das eine, aber hier waren natürlich auch die anderen Beziehungen in Schieflage gekommen! Ich sags mal so: kein Geld keine Ware! Weshalb es auch bei Mehl zum Beispiel zu Engpässen gekommen ist!
Im Bereich des Individualtourismus geht es immer weiter bergab. Wahrscheinlich ist das so gewollt!
Hinzu kommt, dass man mitlerweile überall mit beiden kubanischen Währungen bezahlen kann, was den Konsumweg natürlich verkürzt! Aber das Hauptproblem ist und bleibt die veraltete marode Industrie, und die Planwirtschaft, mit der damit verbundenen Korruption an sich! Wenn ich bedenke das alleine durch die Touristen nur durch die "Visa" etwa 250 Mill CUC jedes Jahr in das Land kommen, wofür faktisch keine Gegenleistung erbracht wird, wenn ich mal die Druckkosten aussen vorlasse!
Und so reht sich eines zum anderen! Man nennt das Intensivierung, was aber faktisch eine auf Verschleiss arbeitende Wirtschaft bedeutet!
 

hasta pronto
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Antwort #7 - Heute um 10:24

cubaanfänger   Online
Global Moderator
Cubalibre

Beiträge: 2357
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Siehe da, da kann jemand rechnen.
Nicht nur die Einreise sondern auch die Ausreise ( die mittlerweile von den Airlines getragen wird) hast du mit kalkuliert.
Bei ca. 5 Mio. Touristen.
Wobei bei den ganzen Besonderheiten: A2 Visum, Touristen die länger als 30 Tage dort sind, Exilkubaner die ihren Pass verlängern, usw. könnten die Einnahmen sogar noch höher sein.

Respekt Smiley

Frage: Hast du Lust einen so schönen Reisebericht zu schreiben wie früher?
Hast du dir eine Cubacelkarte besorgt?
Wenn ja, wie war es mit dem Mobildata?
Hoffentlich warst du so schlau und hast die Karte in Kuba gelassen!

Saludos
 
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